El Salvador

  • El Zonte
  • Ahuachapan
  • Ataco
  • Cascades in Juayua
  • Vulkan Santa Ana
  • Laguna de Alegria
  • Alegria
  • Vulkan Izalco
  • Das Nationalgericht "Pupusas"

Nach sechs wundervollen und abwechslungsreichen Wochen in Guatemala sind wir nun nach einer fünfstündigen Fahrt am Strand von El Zonte in El Salvador angekommen.

25. - 27. April 2013 El Zonte & El Tunco

El Zonte, sowie die umliegenden Stranddörfer sind für Surfer der absolute Topspot! Unglaubliche Wellen, aber gefährliche Strömungen für Schwimmer und atemberaubende Sonnenuntergänge. Da wir leider nicht surfen und die Hitze fast unerträglich war, entschossen wir uns nach einem Tag am Strand und einem Tagesausflug an den Partyort und Surferhochburg El Tunco, wieder in klimatisch angenehmere Gefilde zu ziehen. :)

27. April - 3. Mai 2013 Juayua "Ruta de las Flores"

Am nächsten Tag bereits 4 Stunden später sind wir in Juayua, eines der Städtchen auf der berühmten "Ruta de las Flores" eingetroffen. Das Busfahren in El Salvador ist fast schon beängstigend billig, man bezahlt für 2h Fahrt ca. 50 Cent! Dazu ist das gesamte Bussystem mit Nummern aufgebaut d.h. jede Linie, sowie Expressbusse haben jeweils eine eigene Nummer. Dazu fahren sie sehr regelmässig und unglaublich zuverlässig im Vergleich zu den Nachbarländern. Bevor die Busse abfahren und manchmal auch während der Fahrt versuchen Händler und Bettler Zeugs jeglicher Art an den Mann zu bringen, z.B. Medikamente, Kekse, unglaubliche Mengen an Süssigkeiten und diverse andere Dinge. Vielmals wird dazu noch gesungen oder ein ellenlanger ultralauter Vortrag darüber gehalten... Unterhaltung pur!

 

In Juayua haben wir im Hostel "Anahuac" eingecheckt und uns auf den ersten Blick in dieses wundervolle mit viel Liebe gestaltete und gepflegte Hostel verliebt. Es gibt einen kleinen gepflegten Garten mit einem Avocado-, Mango-, Papaya- und Zitronenbaum und eine gut ausgerüstete Küche. Also entschlossen wir uns, ein paar Tage zu entspannen und das in Guatemala erlebte zu verarbeiten. Der Zufall wollte es, dass wir genau an einem Samstag in Juayua angekommen sind. Denn jeden Samstag und Sonntag gibt es um den Parque Central ein Essensfestival mit unüberschaubar vielen Essensständen mit diversen Spezialitäten. Man kann sich regelrecht "durchprobieren". Unserer Meinung nach ein Muss, wenn man El Salvador besucht. Nach dem Wochenende haben wir dann aber jeden Abend selbst für uns und andere Reisende gekocht mit frischen Zutaten vom Markt.

Von dem Städtchen aus haben wir die nahegelegenen Wasserfälle besucht, sowie einen Ausflug die benachbarten Ortschaften wie Apaneca, Ataco und Ahuachapan unternommen. Die Route zwischen diesen Ortschaften ist wunderschön, kurfig durch eine hüglige mit Blumen und Vulkanen umgebene Landschaft. Alle drei Städtchen haben ihren eigenen Charme, Ahuachapan hat einen riesen Markt und wundervolle bemalte Häuser, Apaneca ist unter der Woche ziemlich verschlafen, sowie Ataco. Ataco hat uns besonders gefallen, ein kleines Städtchen mit bemalten Häusern, ein schöner, kleiner Park, kleine gemütliche Kaffees und ein super Aussichtspunkt.

3. - 6. Mai 2013 Santa Ana & Cerro Verde

Nach sechs erholsamen Tagen ging es weiter nach Santa Ana, die zweitgrösste Stadt in El Salvador. In der Stadt angekommen mussten wir erst einmal suchend, gefühlte hundert Blocks zu unserem bevorzugten Hostel laufen. Das Hostel ist eigentlich ein Nobelbistro mit zwei Zimmern. Ein abermals wundervoll eingerichtetes Arrangement mit einem schönen Garten. Man darf die grosse, top ausgerüstete Gastroküche benutzen, mit allem was dazugehört, was wir uns nicht zweimal sagen liessen.
Leckere Frühstücks, Abendessen und Früchteshakes wurden herbeigezaubert. Wir waren die einzigen Gäste... :)

Von Santa Ana aus konnten wir mit dem Bus zu einem zwei Stunden entfernten Naturpark fahren und mit einem Guide den Vulkan Santa Ana besteigen. Ein relativ lockerer Aufstieg mit einer anschliessenden super Aussicht auf den grün leuchtenden Kratersee und den nahegelegenen Vulkan Izalco und den Lago de Cuntetepeque. Auf dem Gipfel kamen wir mit ein paar jungen Leuten einer lokalen katholischen Reisegruppe aus Santa Ana ins Gespräch.Uns ist aufgefallen, dass die Salvadorianer unglaublich aufgeschlossene Menschen sind. Jeder möchte gerne helfen, Tipps geben oder eifach nur ein bisschen plaudern, über sein Land unser Land oder diverse andere Dinge. Nach dem Abstieg durften wir dann mit einem Pickup mit Ihnen mit nach Santa Ana fahren wobei wir noch einen kleinen Abstecher an den Lago de Cuntetepeque machten um am Ufer zum Sonnenuntergang noch einen Drink zu nehmen, der vom Pastor bzw. der Kirche offeriert wurde. Abgeladen wurden wir direkt vor unserem Hostel.

6. - 9. Mai 2013 Alegria

Nach langem überlegen, ob wir direkt mit dem Ticabus von Santa Ana nach Léon in Nicaragua fahren sollen, haben wir uns entschlossen, mit den normalen Bussen über das kleine Dörfchen Alégria Richtung Nicaragua zu fahren. Über San Salvador die Hauptstadt, wo man das Terminal wechseln muss gelangt man wenn man den Bus Richtung San Miguel nimmt an eine Kreuzung mit der Strasse Richtung Alegria. Alegria ist ein kleines Bergdorf mit einem schönen kleinen Park und ein paar guten Übernachtungs- möglichkeiten. Abermals waren wir aber die einzigen Touristen im Dorf.

Ein kleiner Fussmarsch entfernt liegt die Laguna de Alegria, ein wundervoller Kratersee, der bei Sonnenlicht in verschiedenen grüntönen zu Leuchten beginnt. Die umgebende Landschaft, sowie Aussicht in den Kaffeeplantagen ist atemberaubend und das Klima ist perfekt.

 

In Alegria haben wir uns hauptsächlich vom Nationalgericht den "Pupusas" ernährt, da diese unglaublich günstig
und super lecker sind. Pupusas sind eigentlich mit diversen Zutaten gefüllten Tortillas manchmal wahlweise aus Weizen, Mais oder Reis. Hauptsächlich werden sie mit Bohnen und Käse, Poulet oder Schweinefleisch gefüllt, mit scharfem Krautsalat und warmer Tomatensauce serviert. Diese zwei Zutaten stehen in jedem Restaurante in Behältern immer auf jedem Tisch bereit.

Abschliessend zu El Salvador können wir sagen, dass das Land sehr einfach zu bereisen ist und unglaublich viel zu bieten hat. Die Einheimischen haben uns so warm empfangen, dass es fast nicht mehr zu überbieten ist. Zur allgemeinen Annahme El Salvador sei gefährlich. Es  ist nicht gefährlicher als die umliegenden Länder, wir haben uns sogar um einiges sicherer gefühlt als in manch anderen Orten in Belize oder Guatemala. El Salvador hat uns extrem überrascht und ist auf jeden fall einen Besuch wert!

Weiter gehts nach Nicaragua...

 

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